Drei Fragen an… Eike Hestermann

Drei Fragen an… Eike Hestermann 853 1024 HAMBURG TEAM
Drei Fragen an... Eike Hestermann

Kluge Baulogistik

Eike Hestermann ist Architekt und Leiter des Kompetenz- Centers Wohnungsbau bei der Köster GmbH, die als Generalunternehmer für den Bau der Wohnungen Vogelweide zuständig ist. Das Unternehmen ist deutschlandweit vertreten und gehört zu den führenden Anbietern der Bauindustrie im Hoch- und Tiefbau sowie im Tunnelbau.

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Was ist für Sie das Wichtigste, damit eine Baustelle funktioniert? 

Das sind immer die Leute. Natürlich müssen zunächst jede Menge Unterlagen zu einem umfangreichen Vertragswerk zusammengefügt werden, um eine solide Basis für die Arbeit auf der Baustelle zu schaffen. Aber letztlich basiert der Bauprozess dann auf einer Interaktion zwischen Menschen, und wenn die nicht klappt, dann funktioniert die Baustelle auch nicht. Hier läuft die Zusammenarbeit zwischen HAMBURG TEAM und uns sehr gut. Beide Teams arbeiten sehr vorausschauend. Das ist ein großer Vorteil, denn so können Probleme frühzeitig erkannt und aus dem Weg geräumt werden.

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Welche Herausforderungen bringt die Baustelle an der Vogelweide mit sich?

Neben den Themen Erschütterungs- und Schallschutz haben wir es hier mit einer anspruchsvollen Baulogistik zu tun, denn wir haben relativ wenig Platz für Andienung und Lagerung von Materialien. Direkt an der Vogelweide ist kein Platz, daher sitzt die Bauleitung in Containern im Hofbereich hinter den Bahngleisen und hat keinen Sichtkontakt zur Baustelle. Wir überlegen gerade, einen externen Logistiker zu beauftragen, der die Nachunternehmerkontrolle und die Andienung vorn an der Baustelle für uns koordiniert. Die Vogelweide ist eine kleine Straße mit viel Anwohnerparken. Da muss man aufpassen, dass das Be- und Entladen nicht gleich die ganze Straße blockiert.

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Was gefällt Ihnen baulich an dem neuen Gebäude? 

Zur Straße hin wird der Blockrand geschlossen, es gibt aber gleichzeitig den Durchgang zur Hochbahn. Ich finde es ganz charmant, dass auf diese Weise ein halböffentlicher Raum entsteht. Das lockert so ein Bauvorhaben etwas auf. Darüber hinaus ist die abgerundete Ecke an der Fassade zur Hochbahn mit ihrem vertikalen Fensterband über alle Etagen ein schönes Detail und ein toller Blickfang für den vorbeigehenden Fußgängerverkehr.

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